Fotograf Schwerin zeigt urbane Räume als künstlerische Erzählungen
Meine Fotografien verwandeln urbane Landschaften in visuelle Geschichten voller menschlicher Spuren, Atmosphären, Überraschungen und stiller Momente
Das Abenteuer des Sehens
Der Mensch und sein Lebensraum sind das verbindende Element meiner Fotografie. Ich bewege mich durch Städte als Interpret, nicht als Dokumentarist, und erforsche urbane Räume, in denen der Mensch durch seine Abwesenheit präsent wird. Was zurückbleibt, sind Spuren: Gebrauchsobjekte, verrätselte Situationen, architektonische Fragmente. Diese Details verdichten sich zu Atmosphären, die ohne Worte erzählen.
Meine Bilder folgen keiner dokumentarischen Strenge. Sie sind subjektive Konstrukte, entstanden aus intuitivem Sehen – jenem „Abenteuer des Sehens“, das das Unerwartete im Vertrauten sichtbar macht. Als Fotograf in Schwerin entdecke ich das Besondere im Alltäglichen.
Vier Projekte, eine Vision: Der Mensch und sein Raum
Meine aktuellen Arbeiten kreisen um unterschiedliche Facetten urbaner Räume – vom öffentlichen Stadtraum über historische Gebäude bis hin zu konzeptuellen Raumexperimenten. Jedes Projekt folgt seiner eigenen Logik, doch alle verbindet die Frage: Wie prägen Menschen Räume – und wie prägen Räume uns Menschen?
OUTSIDE IN – Die Stadt als offene Bühne
Ich streife durch Straßen wie ein Flaneur ohne festen Plan. Meine Kamera folgt dem, was mich visuell triggert oder überrascht – oft sind es die unscheinbaren Momente, die auf den zweiten Blick ihre Geschichten preisgeben. Menschen tauchen selten auf, und sind doch überall präsent: in ihren Spuren, ihrer Gestaltung, ihrem Eingriff in den Raum. „OUTSIDE IN“ lädt ein, die Stadt durch meine Augen zu sehen.
Erlebnisraum – Geschichte zum Anfassen
Sechs Tage allein im Kulturhaus Mestlin. Keine Führung, kein Plan – nur ich, die Räume und ihre Geschichten. Sechs Tage allein im Kulturhaus Mestlin. Keine Führung, kein Plan – nur ich, die Räume und ihre Geschichten. Ich habe die vier Portiken umrundet, bin durch verlassene Säle gestreift, habe Möbel umgestellt, um zu verstehen, wie dieser Ort atmet. Jeder Raum hat seine eigene Präsenz, seine eigene Stimmung. Meine Fotografien zeigen nicht das Gebäude – sie zeigen, was es mit mir gemacht hat.
Arbeitsraum – Zwischen gestern und morgen
Die ehemalige DDR-Staatsbank in Schwerin stand fast 20 Jahre leer – bevor sie zum „Hotel Tresor“ wird. Ich hatte das Gebäude für mich allein. Tresorräume, Schließfächer, verlassene Büros. Stille, die von Geld, Macht und Wandel erzählt. Meine Bilder halten diesen Moment fest: den Übergang zwischen dem, was war, und dem, was kommt. Ein Ort, der seine Geschichte bewahrt, während die Zukunft schon anklopft.
Raum – Fotografischer Sprachraum als Expression
Ein Jahr lang habe ich mit dem iPhone in der Zentralperspektive fotografiert – immer auf der Suche nach Begriffen mit „Raum“, wie Hubraum, Torraum, Lebensraum. Insgesamt 56 auf dem iPhone bearbeitete Arbeiten, kuratiert in 3er-Sets sind dabei entstanden. Keine dokumentarische Neutralität, sondern meine subjektive Interpretation. Was ist spontan, was inszeniert? Diese Serie hinterfragt beides – und lädt ein, Raum neu zu denken.
Entdecken Sie meine Wahrnehmungswirklichkeit
Jedes meiner Fotoprojekte lädt dazu ein, eigene Assoziationen zu entwickeln. Die Abwesenheit von Menschen öffnet einen Reflexionsraum für Gedanken, Erinnerungen, Fantasien. Die Stadt wird zum Spiegel der eigenen Wahrnehmung.
Als Fotograf Schwerin zeige ich Ihnen Städte, die Sie vielleicht zu kennen glauben – doch mit einem Blick, der das Vertraute verfremdet, verrätselt und neu erfahrbar macht. Meine Bilder sind Einladungen: Schauen Sie genau hin. Entdecken Sie, was im Alltäglichen verborgen liegt.
Tauchen Sie ein in meine fotografischen Arbeiten und begeben Sie sich auf eine Reise durch meine subjektive Wahrnehmungswirklichkeit. Lassen Sie sich von meinem Abenteuer des Sehens mitreißen.
Zwischen Kommerziellem und Künstlerischem
Diese Website ist der Ausstellungsraum für meine freien künstlerischen Fotografiearbeiten, die bereits in Schwerin und vielen anderen deutschen Städten zu sehen waren. Im Gegensatz zu meiner kommerziellen Arbeit im Bereich Business- und Werbefotografie erzähle ich hier Geschichten mit Bildern, die nicht werben oder etwas verkaufen wollen.